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Was wir übernehmen
Beratung und Konzeption. Welche Dienste brauchen Sie, welche nicht, und wie greifen sie in Ihre bestehende IT ein. Vor dem Kauf, nicht danach.
Migration. Umzug von einem lokalen Exchange, von einem anderen Anbieter oder aus einer gewachsenen Umgebung – mit Postfächern, Kalendern, Kontakten und Dateien.
Einrichtung und Absicherung. Anmeldung, Berechtigungen, Geräteverwaltung, Freigaberegeln. Der Teil, der über Sicherheit entscheidet und den kaum jemand nachträglich noch aufräumt.
Laufender Betrieb. Benutzerverwaltung, neue Mitarbeiter, ausscheidende Mitarbeiter, Lizenzanpassungen, Störungen. Auf Wunsch als Teil unserer Managed Services.
Hybride Anbindung. Wenn Teile Ihrer IT im eigenen Haus oder in unserer Private Cloud bleiben, verbinden wir beides zu einer Umgebung.

Die Migration ist der Teil, der schiefgehen kann
Ein Umzug nach Microsoft 365 ist kein Kopiervorgang. Er berührt jeden Arbeitsplatz, jedes Postfach und jede Anwendung, die irgendwo eine Mail verschickt – und davon gibt es meist mehr, als man denkt: die Warenwirtschaft, der Scanner im Flur, die Zeiterfassung, das Kassensystem.
Deshalb steht am Anfang eine Bestandsaufnahme, keine Umstellung. Wir sehen uns an, was heute wie zusammenhängt, planen den Umzug in Schritten und legen den kritischen Teil in ein Zeitfenster, in dem niemand arbeitet.
Was uns dabei wichtig ist: Sie sollen am Montagmorgen nicht vor einem Rechner sitzen, auf dem alles anders aussieht und die Signatur fehlt. Die Vorbereitung entscheidet darüber, ob eine Migration als Fortschritt oder als Zumutung erlebt wird.

Lizenzen: das passende Paket, nicht das größte
Microsofts Lizenzmodell ist unübersichtlich, und das ist kein Zufall. Es gibt Pakete, die Dienste enthalten, die Sie nie nutzen werden, und einzelne Zusatzlizenzen, die günstiger wären als das nächstgrößere Paket.
Wir schauen uns an, wer in Ihrem Unternehmen was tatsächlich braucht. Eine Kollegin, die Mail und Word nutzt, braucht etwas anderes als jemand, der täglich in SharePoint arbeitet. Nicht jeder Arbeitsplatz muss gleich lizenziert sein.
Dazu gehört auch, alte Lizenzen aufzuräumen: ausgeschiedene Mitarbeiter, doppelte Zuweisungen, Dienste, die vor drei Jahren einmal getestet wurden. Das ist unspektakulär und spart oft mehr, als eine Verhandlung über Rabatte bringt.

Der Auslieferungszustand ist nicht sicher
Microsoft 365 kommt nicht abgesichert zu Ihnen. Es kommt funktionsfähig – das ist etwas anderes.
Was aus unserer Sicht dazugehört:
- Zwei-Faktor-Anmeldung für alle, nicht nur für die Geschäftsführung. Gestohlene Passwörter sind der häufigste Zugangsweg, und ein zweiter Faktor macht sie weitgehend wertlos.
- Regeln, wer sich von wo anmelden darf. Ein Zugriff aus einem Land, in dem Sie keine Mitarbeiter haben, muss nicht möglich sein.
- Berechtigungen, die dem Bedarf folgen. In vielen gewachsenen Umgebungen kann jeder auf alles zugreifen – oft, ohne dass es jemandem bewusst ist.
- Kontrolle über externe Freigaben. Wer darf Dateien nach außen teilen, und was passiert mit Links, die einmal erzeugt wurden?
- Ein sauberer Prozess für ausscheidende Mitarbeiter. Das Postfach ist selten das Problem. Die vergessenen Freigaben und Anmeldungen sind es.
Wie dieser Schutz in Ihre gesamte IT eingebettet wird, steht auf unserer Seite zu IT-Security.

Microsoft sichert Ihre Daten nicht so, wie viele annehmen
Das ist der Punkt, bei dem in Gesprächen am häufigsten Stille eintritt.
Microsoft sorgt dafür, dass der Dienst läuft und die Infrastruktur nicht ausfällt. Für Ihre Inhalte sind Sie zuständig. Die eingebauten Papierkörbe und Aufbewahrungsfristen sind zeitlich begrenzt und für ihren Zweck gedacht – sie ersetzen kein Backup.
Praktisch heißt das: Wenn ein Mitarbeiter vor vier Monaten einen Ordner gelöscht hat und es heute auffällt, wenn ein kompromittiertes Konto Postfächer geleert hat oder wenn Sie Daten aus rechtlichen Gründen über Jahre vorhalten müssen, hilft Ihnen der Anbieter nicht weiter.
Deshalb gehört zu jeder Microsoft-365-Umgebung, die wir betreuen, eine eigene Sicherung. Wie die aussieht, richtet sich nach Ihren Anforderungen – die Grundfragen dazu stehen auf der Seite zu IT-Security.

Teams als Telefonanlage
Wenn Sie ohnehin mit Teams arbeiten, liegt es nahe, auch darüber zu telefonieren – mit richtigen Rufnummern und Weiterleitungen, statt nur intern.
Das funktioniert gut, wenn es sauber angebunden ist. Wir setzen sowohl native Teams-Telefonie als auch eigenständige Cloud-Telefonanlagen um – beides sind getrennte Lösungen, wir kombinieren sie nicht. Mehr dazu auf unserer Seite zu VoIP & Telefonie.

Wo Microsoft 365 an Grenzen kommt
Wir verkaufen Microsoft 365, wo es passt – und sagen es, wo es nicht passt. Typische Fälle:
Branchensoftware, die dort nicht hingehört. Praxis-, Planungs- und Warenwirtschaftssysteme brauchen häufig eine Umgebung, die Microsoft 365 nicht bietet. Diese Systeme betreiben wir in unserer Private Cloud, während Mail und Zusammenarbeit bei Microsoft laufen.
Große Dateien und viele gleichzeitige Zugriffe. Wer täglich mit umfangreichen Plandateien oder Modellen arbeitet, stößt bei der Synchronisierung schneller an Grenzen, als die Werbung vermuten lässt.
Besonders schutzwürdige Daten. Ob und für welche Datenkategorien Microsoft 365 datenschutzrechtlich geeignet ist, wird unter Datenschützern unterschiedlich bewertet – gerade im Gesundheitswesen und bei Berufsgeheimnisträgern. Wir sagen Ihnen, wo wir Zurückhaltung für angebracht halten, und bieten für diese Daten eine Alternative im eigenen Rechenzentrum. Die Entscheidung treffen Sie, idealerweise gemeinsam mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Genau diese Kombination ist bei den meisten unserer Kunden die Lösung: Microsoft 365 für das, wofür es gut ist. Unsere Private Cloud für den Rest.